Logo von THE PLAZE – dem Konzept für Mikroapartments

Gewusst-wie

FAQ

Alle Antworten zu häufig gestellten Fragen

Mehr erfahren

1. Allgemeine Anlegerinformationen

1.1 Wofür steht das Konzept "The Plaze"?

Die TPZ Mikroapartments richten sich zum einen an eine stark wachsende Gruppe junger, flexibler und mobiler Menschen zwischen 18 und 35 Jahren, die zweckgebunden und zeitlich begrenzt, beispielsweise für die Phase des Studiums, des Berufseinstiegs, eines Praktikums oder als Arbeitswohnsitz, kleinen, möblierten Wohnraum benötigt. Zum anderen richtet sich das Konzept an Kapitalanleger, die besonderen Wert auf ein sicheres und zukunftsfähiges Immobilienanlagekonzept legen. TPZ führt diese Interessen zusammen, indem es diesen Wohnraum in Kombination mit einem hochattraktiven Wohnkonzept zu einem nachhaltigen Kapitalanlagekonzept zusammenfasst.

Dabei steht das TPZ-Konzept insbesondere für ...

  • ein innovatives und professionelles Wohn- und Betriebskonzept für junge und jung gebliebene Menschen,
  • eine kluge Standortwahl mit sehr guter Anbindung zu Hochschulen, Innenstadt, Naherholungseinrichtungen und ÖPNV,
  • eine solide und nachhaltige Bauweise,
  • eine grundbuchgesicherte Wertanlage innerhalb eines zukunftsfähigen Immobiliensegments,
  • ein „Full-Service-Paket“ für Kapitalanleger,
  • eine nachhaltige und attraktive Rendite aufgrund der günstigen Finanzierungsmöglichkeiten,
  • professionelle Partner, die für eine gute Projektumsetzung und einen professionellen Betrieb stehen.
1.2 Wer sind die beteiligten Projektpartner?

weisenburger projekt entwickelt und realisiert komplexe Projekte im Wohnungs- und Gewerbebau sowie Handels- und Sozialimmobilien. Als Teil der weisenburger Gruppe blickt der Projektentwickler und Bauträger auf eine Firmenhistorie und Baukompetenz von über 60 Jahren zurück. Sie bieten als Dienstleister ein Komplettpaket rund um die Immobilie mit Grundstücksakquisition, Projektentwicklung, Planung, Kalkulation, Finanzierung und Vermarktung.

Die DEMIWO Unternehmensgruppe ist eine auf die Entwicklung, den Betrieb und die Vermarktung von Mikroapartments spezialisierte Gesellschaft. Ziel der von DEMIWO entwickelten Plattform ist es, den Anforderungen der Bewohner und der Kapitalanleger bestmöglich gerecht zu werden. Die hierfür entwickelte Marke THE PLAZE, das Möblierungskonzept, die internetbasierte Vermietungsplattform, die speziell entwickelten Serviceangebote rund um das Thema Wohnen nebst dem innovativen Qualitätsmanagement sorgen für ein starkes Alleinstellungsmerkmal und dienen dem nachhaltigen wirtschaftlichen Erfolg der Wohnanlage.

1.3 Nach welchen Kriterien wurde der Standort ausgewählt?

Der Standort für dieses Projekt wurde nach Kriterien ausgesucht, die sowohl den Mikrostandort als auch den Makrostandort detailliert in Betracht ziehen. Hierbei wird vor allem Wert auf eine sehr gute Anbindung zu Hochschulen, Innenstadt, Naherholungseinrichtungen und ÖPNV gelegt. Ebenso spielt es eine entscheidende Rolle, dass die Nachfrage nach möblierten Apartments erkennbar hoch und langfristig stabil ist. Darüber hinaus bedarf es eines guten sozioökonomischen, wirtschaftlichen und politischen Umfelds.

1.4 Welche Vorteile haben die Anleger bei diesem Wohnimmobiliensegment?

Durch die zunehmende Urbanisierung und die gestiegene Mobilität ist besonders an wirtschaftlich starken Hochschulstandorten ein starker Zuzug junger Menschen zu beobachten und zukünftig weiterhin zu erwarten. Es ist aus diesem Grund von einer nachhaltig guten Nachfragesituation nach Wohnraum bei dieser Nutzergruppe auszugehen. Die zentrale Lage des Projekts und die gute Anbindung an ÖPNV, Hochschulen, die Innenstadt sowie die Nahversorgungs- und Naherholungseinrichtungen sind bedeutende Standortvorteile.

Mit dem durchdachten Betriebskonzept wird viel für die Nutzerzufriedenheit, den Werterhalt durch Substanzerhalt und die Abgrenzung zum Wettbewerb getan. Dadurch werden Ertragspotenzial gesteigert und Vermietungsrisiken reduziert. Das Konzept des Mietpools vereinigt mehrere Immobilieneigentümer zu einer Solidargemeinschaft unter Führung eines professionellen Betreibers zum Schutz und zur Abdeckung der Mieteinnahmen. Die energetisch hochwertige Bauweise schont die Umwelt, führt zu einem geringen Primärenergieverbrauch und damit zu geringeren Energieverbrauchskosten. Aufgrund der für Immobilien verhältnismäßig geringen Anlagegröße wirken die Förder- und Finanzierungsprogramme der KfW besonders günstig.

2. Vermietung

2.1 Über welche Kanäle erfolgt die Vermietung?

Die Vermietung erfolgt durch den vom Geschäftsführer bestellten Betreiber der Apartmentanlage. Als erster Betreiber ist die DEMIWO Services GmbH bestellt. Die Vermietung erfolgt dabei durch Bekanntmachungen an Hochschulen und andere Zielgruppen, wie z. B. die Personalabteilung ansässiger Unternehmen. Darüber hinaus erfolgt die Vermietung über das Internetportal des Betreibers.

2.2 Wie berechnet sich die erwartete Miete?

Die Apartments werden pauschal inklusive Nebenkostenanteil vermietet. Dabei wird der Nebenkostenanteil anhand von Erfahrungswerten bestimmt. Der Nettomietanteil bemisst sich dabei an den örtlichen Marktgegebenheiten für 1-Zimmer- Wohnungen. Darüber hinaus wird zusätzlich ein Möblierungsanteil und ein Gemeinschaftsflächenanteil in die Miete hineingerechnet.

2.3 Welche Nebenkosten entstehen für den Mieter?

Dem Mieter werden in seiner monatlich zu entrichtenden Pauschalmiete anteilig die sogenannten Betriebsnebenkosten berechnet. Darüber hinaus hat der Mieter bei Einzug einmalig eine Bearbeitungspauschale für die Mietvertragsbearbeitung sowie eine Bereitstellungsgebühr für die Erstellung und dauerhafte Bereitstellung der in der Anlage zum Managementvertrag genannten Serviceleistungen und Club-ID zu entrichten.

2.4 Welche Sicherheiten hinterlegt der Mieter?

Sofern der Mieter Studierender oder Auszubildender ist, wird von ihm bei Mietvertragsunterzeichnung eine Elternbürgschaft verlangt. Ggf. ist eine Mietkaution zu hinterlegen. Berufstätige müssen den Nachweis eines auskömmlichen Einkommens erbringen. Selbstständige haben Auskunft über ihre wirtschaftlichen Verhältnisse abzugeben. Die hinterlegten Sicherheiten dienen der Sicherung der Mietzahlungen und ggf. der Kompensation von Forderungen aus unverhältnismäßig hoher Abnutzung oder Zerstörung des Sondereigentums (Apartments und Möblierung).

2.5 Wie wird das Problem mit dem Leerstand durch Mieterwechsel gelöst?

Die Vermietung erfolgt semesterweise. Ein- und Auszüge können jeweils nur zu Semesterbeginn und zu Semesterende erfolgen. Kündigungen müssen mindestens drei Monate vor Semesterende schriftlich angekündigt werden. Die Anschlussvermietung kann dadurch mit ausreichend Vorlauf vorbereitet werden. Auf diesem Weg kann vermieden werden, dass es zu Leerstand durch Mieterwechsel kommt.

3. Mietpool

3.1 Was ist der Mietpool?

Der Mietpool ist die Vereinigung der Eigentümer dieser Wohnanlage zu einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts unter Führung eines professionellen Betreibers mit dem Ziel, die Mieteinnahmen abzudecken und zu schützen.

3.2 Welchem Zweck dient der Mietpool?

Der Mietpool dient dem Zweck, den gesamten Betrieb der Apartmentwohnanlage durch einen professionellen und auf Mikroapartments spezialisierten Betreiber sicherzustellen. Die Gemeinschaft des Mietpools schützt sich dabei gegenseitig vor Vermietungsrisiken, indem sie solidarisch die Risiken des einzelnen Eigentümers trägt. Die Gesellschaft ist so in der Lage, möglichst für alle Gesellschafter die Rendite nachhaltig gut zu entwickeln und gleichmäßige und regelmäßige Mietausschüttungen an die Eigentümer zu gewährleisten.

3.3 Welche Vorteile hat der Mietpool?

Mit einem auf die Zielgruppe der Mieter zugeschnittenen Markenkonzept sowie der Professionalisierung des Betriebs können die Attraktivität und die Begehrlichkeit der Apartmentanlage deutlich gesteigert und eine möglichst hohe Auslastung des Objekts erreicht werden. Dabei können die Mieten regelmäßig überprüft, optimiert und angepasst werden. Die Betriebskosten können durch Rahmenverträge mit Dienstleistern und Lieferanten gesenkt werden.

Durch die Betreuung des Hauses vor Ort wird dessen Abnutzung – und damit der erforderliche Instandhaltungsaufwand – möglichst gering gehalten. Auf diesem Weg können die Ausschüttungen an die Eigentümer möglichst sicher und kalkulierbar gestaltet werden. Darüber hinaus wird der einzelne Gesellschafter entlastet, indem alle Apartments durch den bestellten Geschäftsführer der Gesellschaft bzw. einen durch diesen beauftragten Betreiber professionell, einheitlich und gemeinsam bewirtschaftet werden.

3.4 Wer führt die Geschäfte des Mietpools und was sind seine Aufgaben?

Zum Geschäftsführer des Mietpools ist durch den Mietpool-GbR-Vertrag die DEMIWO Services GmbH bestellt. Unter Zuhilfenahme Dritter stellt sie das Vermietungsmanagement, die kaufmännische Verwaltung des Sondereigentums sowie deren Instandsetzung und Instandhaltung, allgemeine Verwaltungsaufgaben sowie die Erbringung und Organisation von Wohnserviceleistungen, Qualitätssicherung und Markenserviceleistungen sicher.

3.5 Werden die Mieterträge durch den Mietpool garantiert?

Der Mietpool garantiert keine Mieterträge. Durch das Solidarprinzip werden Mietausfälle und sonstige Kosten entsprechend der vertraglich festgelegten Regelung auf alle Gesellschafter umgelegt.

3.6 Wie funktioniert die Verteilung der Einnahmen aus dem Mietpool?

Die Auszahlung der Einnahmen entspricht den jeweiligen Gesellschaftsanteilen am Mietpool. Dabei gehen zunächst alle Mieten inklusive Nebenkostenvorauszahlungen auf das Mietpoolkonto ein. Hiervon werden anschließend sämtliche Ausgaben zur Verwaltung des Gemeinschafts- und Sondereigentums beglichen. Der Rest wird an die Gesellschafter ausgezahlt. Die Auszahlung erfolgt jeweils monatlich, spätestens zum 20. des Folgemonats. Um möglichst gleichmäßige Auszahlungen und Entnahmen zu erreichen, ist der Geschäftsführer berechtigt, nach den Grundsätzen ordnungsgemäßer kaufmännischer Geschäftsführung einen Einbehalt vorzunehmen. Diese Abrechnungsspitze wird in dem auf die Feststellung des Jahresergebnisses feststehenden Monat ausgeglichen.

Wichtiger Hinweis: Keine Nachschusspflicht bei Unterdeckung während der Bauphase für Bauabschnitt II

Bedingt durch den vorgezogenen Verkaufs- und Vermietungsbeginn des Bauabschnitts I verfügt der Mietpool bis zur Vermietung des II. Bauabschnitts nach dessen Fertigstellung nicht über die ursprünglich zugrunde gelegten und prognostizierten Mieteinnahmen, sondern nur über Mieteinnahmen aus den in Bauabschnitt I bereits fertiggestellten und vermieteten Einheiten, hat jedoch unter Umständen bereits bezüglich des noch im Bau befindlichen II. Bauabschnitts umlagefähige Kosten und Ausgaben zu tragen, welchen keine adäquaten Einnahmen aus der Vermietung gegenüberstehen.

Den dem Mietpool während dieser Übergangsphase bereits beigetretenen ersten Gesellschaftern des Bauabschnitts I ist dieser Umstand bekannt und somit auch bekannt, dass diese hierdurch ggf. nicht die tatsächlich für ihre Wohnung erzielbaren Mieteinnahmen erhalten, sondern lediglich eine anteilige Ausschüttung aus dem Mietpool entsprechend den im Mietpool eingegangenen Mietbeträgen, möglicherweise auch gar keine Ausschüttung während dieser Phase bekommen.

Im schlechtesten Fall – nämlich dass während dieser Phase die laufenden Ausgaben die zu erzielenden Einnahmen übersteigen sollten und somit nicht nur keine Ausschüttung erfolgen sollte, sondern die Gesellschafter des Mietpoolvertrages sogar eine Nachschusspflicht treffen sollte – hat sich die Fa. weisenburger in einer separaten Urkunde verpflichtet, die Gesellschafter der Mietpoolgesellschaft von einer eventuellen Nachschussverpflichtung freizustellen und ggf. erforderliche Nachschüsse selbst zu leisten

3.7 Ist eine Veräusserung des Apartments trotz Mietpool möglich?

Eine Veräußerung des Apartments ist trotz Mietpool möglich. Der Verkäufer ist lediglich dazu verpflichtet, seine Beteiligung am Mietpool zusammen mit dem Vertragsgegenstand zu veräußern sowie diesen ebenfalls zur Weitergabe an einen späteren Käufer zu verpflichten.

3.8 Ist eine Kündigung der Mietpoolbeteiligung möglich?

Eine Kündigung der Mietpoolbeteiligung ist grundsätzlich möglich. Sie kann auch ohne wichtigen Grund unter Einhaltung einer Frist von einem Jahr auf das Ende des Geschäftsjahres gekündigt werden. Eine Kündigung ist jedoch frühestens zehn Jahre nach Beginn der Gesellschaft zulässig. Eine außerordentliche Kündigung ist z. B. dann möglich, wenn die Auslastung der Apartments im Jahresdurchschnitt unter 65 % liegt.

3.9 Ist Eigennutzung möglich?

Jeder Gesellschafter hat das Recht, sein Sondereigentum selbst oder durch einen Angehörigen im Sinne des § 15 der Abgabenordnung unentgeltlich nutzen zu lassen. Sofern es sich bei dem Gesellschafter um eine Firma handelt, hat diese das Recht, ihr Sondereigentum durch Betriebsangehörige/ Mitarbeiter unentgeltlich nutzen zu lassen. Ist die betreffende Eigentumseinheit vermietet und beabsichtigt der betreffende Gesellschafter eine Selbstnutzung, wird das Mietverhältnis gekündigt und vorübergehend bis zum Ende des bestehenden Mietverhältnisses ein Ersatzapartment/Ersatzstellplatz zur Nutzung zugewiesen. Für die Zeiträume, in denen eine Selbstnutzung besteht, stehen dem betreffenden Gesellschafter keine Ansprüche aus der in § 11 vereinbarten Ergebnisverteilung bzw. Ausschüttung zu; sein Anteil hieran wächst den anderen Gesellschaftern in dem untereinander bestehenden Verhältnis ihrer Beteiligungen an. Weiterhin obliegt dem betreffenden Gesellschafter für die Dauer der Selbstnutzung die Erhaltung und Unterhaltung sowie Instandsetzung des Sondereigentums einschließlich der Möblierung allein. Bei Beendigung der Selbstnutzung hat der betreffende Gesellschafter für einen mangelfreien Zustand des Sondereigentums und des Inventars auf eigene Kosten zu sorgen. Die Selbstnutzung kann nur zu den jeweiligen im Betrieb festgelegten Mietzyklen beendet werden. Das Ende der Selbstnutzung muss dem Mietpoolgeschäftsführer drei Monate vor Ablauf des Mietzyklus mitgeteilt werden.

4. Bau und Ausstattung

4.1 Für wann ist die Fertigstellung und Inbetriebnahme geplant?

Der Bestandsbau (Gebäudeteil A) und der Neubau (Gebäudeteil B) werden in zwei Bauabschnitten gebaut. Ihre Fertigstellung erfolgt zu unterschiedlichen Zeitpunkten. Für den Bestandsbau ist die geplante Fertigstellung der 31.08.2018, die garantierte Fertigstellung der 31.12.2018. Für den Neubau ist die geplante Fertigstellung der 30.06.2019, die garantierte Fertigstellung der 31.08.2019. Die Inbetriebnahme der jeweiligen Gebäudeteile beginnt jeweils nach Fertigstellung.

4.2 Wie wird der Standard KfW-Effizienzhaus 55 erreicht?

KfW-Effizienzhäuser haben – gemessen an einem Referenzgebäude – einen geringeren Jahres-Primärenergiebedarf sowie geringere Transmissionswärmeverluste. Die Anforderungen an ein KfW-Effizienzhaus werden erfüllt, indem bauliche und anlagentechnische Anforderungen umgesetzt werden. So gibt es z. B. spezielle Anforderungen an die thermische Gebäudehülle, an die Ausführung von Wärmebrücken und an die Luftdichtigkeit der Gebäudehülle. Ebenso existieren erhöhte Anforderungen an das Konzept der Anlagentechnik. Durch den Anschluss an das vorhandene Fernwärmenetz sind bei diesem Projekt die strengen Anforderungen an die Anlagentechnik erfüllt.

4.3 Wie ist das Apartment möbliert?

Alle Apartments werden voll möbliert, sodass die Mieter nur mit ihren persönlichen Gegenständen in das Apartment einziehen müssen. Dabei wird bei dem Möblierungskonzept durchgängig auf ein zeitgemäßes Design, eine hohe Funktionalität sowie Qualität, Langlebigkeit und eine möglichst lange Wiederbeschaffbarkeit der verwendeten Materialien Wert gelegt.

4.4 Welche Rechte bestehen für Mängel an den mitverkauften Möbeln?

Hinsichtlich der mitverkauften beweglichen Sachen, also des Inventars, stehen die Mängelrechte des Verbrauchsgüterkaufrechts zu.

5. Besonderheiten des Betriebs

Der Betrieb dieser Wohnanlage unterscheidet sich – im Vergleich zu den meisten anderen Wohnanlagen – dadurch, dass zum einen vom Betreiber umfangreiche Gemeinschafts- und Funktionsräume unterhalten und allen Bewohnern zur Verfügung gestellt werden und dass zum anderen der Betreiber je nach Erfordernis und Bedarf Wohnserviceleistungen, Markenserviceleistungen und Qualitätssicherungsmaßnahmen vorhält.

5.1 Warum werden den Bewohnern in diesem Objekt so viele Gemeinschaftsräume angeboten?

Für die Zufriedenheit der Bewohner und damit für den nachhaltigen Vermietungserfolg spielt die Einbindung in das hausinterne soziale Netzwerk eine zentrale Rolle. Die Idee hinter den Gemeinschaftsräumen liegt also in der Förderung der Sozialstruktur unter den Bewohnern. Die hierfür erforderlichen Begegnungs- und Kommunikationsflächen (Gemeinschaftsbereiche) sind so gestaltet, dass die Hausgemeinschaft möglichst eine gute Beziehung untereinander entwickeln kann.

5.2 Welche weiteren Wohnserviceleistungen werden angeboten?

Zum einen werden Leistungen angeboten, die jeder Bewohner kostenfrei in Anspruch nehmen kann. Hierzu gehören die Zurverfügungstellung und Unterhaltung eines Gemeinschafts-, Lern- und Arbeitsbereichs, ein Untervermietungsservice und eine Webapplikation, über welche die Bewohner miteinander und mit dem Betreiber kommunizieren können. Zusätzlich können über diese Webapplikation Serviceleistungen wie z. B. Zimmerreinigung, Hemdenreinigung oder die Eventküche gebucht werden.

Zum anderen werden zusätzliche kostenpflichtige Leistungen unverbindlich nach Bedarf durch die DEMIWO Services koordiniert und angeboten. Zu diesen Leistungen gehören ein Zimmerreinigungsservice, ein Hemdenreinigungsservice, Waschmaschinen und Trockner, ein Onlineshop für nützliche Alltagsgegenstände, ein Kaffee- und Snackautomat, ein hausinternes Carsharing und eine Eventküche, die für private Feiern und Veranstaltungen angemietet werden kann.

5.3 Welche Massnahmen zur Qualitätssicherung werden vom Betreiber vorgehalten?

Der Betreiber führt bei den Bewohnern mindestens jährlich eine Befragung zur Betriebsqualität und zur Zufriedenheit durch. Ebenso wird jährlich eine Zustandserfassung der Wohnanlage durchgeführt und eine Instandhaltungsvorausschau erstellt. Der Objektzustand und die Betriebsqualität werden ständig erfasst und, falls erforderlich, mit zielführenden Maßnahmen gegengesteuert. Die Ergebnisse werden den Eigentümern und Gesellschaftern in einem gesonderten Bericht zur Verfügung gestellt.

5.4 Welche Markenserviceleistungen werden vom Betreiber angeboten? Was ist die Idee dahinter?

Die Markenserviceleistungen dienen vor allem dazu, die Bewohner an das Haus, die Hausgemeinschaft und die Marke zu binden. Jeder Bewohner tritt bei Einzug in den TPZ Club ein und bekommt hierfür eine eigene Club-ID. Am Einzugstag wird ihm die Club-ID gemeinsam mit anderen Begrüßungsgeschenken und einem Begrüßungsschreiben als Welcome Package überreicht. Über diese Club- ID kann sich der Bewohner für Events anmelden und z. B. Sonderkonditionen bei Kooperationspartnern sichern. Hierzu vereinbart der Betreiber für die Bewohner verschiedene Kooperationen und Sonderkonditionen für Produkte und Dienstleistungen. Darüber hinaus werden regelmäßig Events und Veranstaltungen wie z. B. Feste und Ausfahrten für alle Bewohner organisiert.

6. Anlegerinformationen

6.1 Wie setzt sich der Kaufpreis zusammen?

Alle Kaufpreise sind Festpreise. Der Kaufpreis setzt sich aus einem Anteil für das Apartment, einem Anteil für die Gemeinschaftsräume, einem Anteil für die Möblierung und ggf. einem Anteil für Kfz-Stellplätze zusammen. Der Kaufpreisanteil für die Gemeinschaftsräume ist für alle Apartments gleich hoch. Der Anteil für die Apartments kann nach Größe, Etage und Ausrichtung variieren. Die Kaufpreise für die Möblierung variieren nach Möblierungsumfang. Dieser hängt maßgeblich von der Größe der Apartments ab. Eine Möblierungsliste mit dem Möblierungsumfang für jedes Apartment ist dem Kaufvertrag angehängt.

Die Vertragsnebenkosten wie z. B. Notar- und Grundbuchgebühren, Kosten des Vertragsvollzugs, Grunderwerbssteuer, etwaige Käuferprovisionen oder etwaige Finanzierungskosten sind nicht im Kaufpreis enthalten.

6.2 Welche Förderung gibt es?

Das Gebäude wird im Standard KfW-Effizienzhaus 55 errichtet. Die KfW gewährt hierfür unter den Programmnummern 153 (Energieeffizientes Bauen) sowie 151/152 (Sanierung im Bestand) zinsgünstige, staatliche Darlehen von bis zu 100.000 € je Apartment. Darüber hinaus wird die Tilgung beim Programm 153 mit bis zu 5.000 € bezuschusst. Beim Programm 151/152 beträgt der Tilgungszuschuss bis zu 27.500 € (Stand Oktober 2017). Die für die Beantragung des Förderdarlehens erforderliche personalisierte „Onlinebestätigung“ wird auf Anfrage von unserem Energieeffizienzexperten erstellt und zugesendet. Das KfW-Förderdarlehen kann in der Folge über die eigene Hausbank beantragt werden.

6.3 Wie wird die Beurkundung organisiert?

Wir arbeiten mit einem ortsansässigen Notar zusammen. Auf besonderen Wunsch kann die Beurkundung auch bei einem Notar eigener Wahl stattfinden, wobei etwaige Mehrkosten durch den Erwerber zu tragen wären. Nach erfolgter Reservierung des Apartments erhält der Erwerber vom Notar sämtliche für die Beurkundung erforderlichen Unterlagen zugesandt. In diesem Zusammenhang kann bereits ein Notartermin vereinbart werden. Der Gesetzgeber gibt allerdings vor, dass zwischen Erhalt der Unterlagen und Beurkundungstermin mindestens eine Frist von 14 Tagen liegen soll. Sammelbeurkundungen mit mehreren Käufern sind möglich.

6.4 Welche Einnahmen fliessen der Mietpool-GbR zu?

Der Mietpool-GbR fließen alle Mietzahlungen inklusive Nebenkostenanteilen zu. Die Mietpoolkonten gehören der Mietpool-GbR und werden vom Geschäftsführer des Mietpools treuhänderisch und getrennt von seinem Vermögen geführt.
SIEHE AUCH SCHAUBILD 1

6.5 Welche Ausgaben fliessen von der Mietpool-GbR ab?

Aus der Mietpool-GbR fließen das der WEG geschuldete Hausgeld sowie die Ausgaben für die Verwaltung des Sondereigentums ab. Die verbliebenen verteilungsfähigen Einnahmen werden monatlich an die Eigentümer bzw. an die Gesellschafter ausgeschüttet. Etwaige Sicherheitseinbehalte (Abrechnungsspitzen) sind in dem auf die Feststellung des Jahresergebnisses folgenden Monat auszugleichen.
SIEHE AUCH SCHAUBILD 1

6.6 Was ist das WEG-Hausgeld und welche Ausgaben werden damit abgedeckt?

Als Hausgeld werden die aufgrund des beschlossenen Wirtschaftsplans geschuldeten Vorauszahlungen des Mietpools an die Wohnungseigentümergemeinschaft bezeichnet. Das Hausgeld dient dazu, dass die Gemeinschaft ihre laufenden Verpflichtungen erfüllen kann. Diese beziehen sich auf Betriebsnebenkosten und die sogenannten Eigentümerkosten (Betriebskosten und Ausgaben für den Erhalt der Wohnanlage).

Die Betriebsnebenkosten decken z. B. die laufenden Kosten für Hausmeister, Strom, Wasser, Müll, Internet, Versicherungen usw. ab.

Als Eigentümerkosten werden die Kosten bezeichnet, die klassischerweise nicht auf den Mieter umgelegt werden können. Hierzu gehören zum einen sämtliche Investitionen, die für den nachhaltigen Erhalt des Gemeinschaftseigentums getätigt werden müssen wie beispielsweise Anschaffungen, Ersatzbeschaffungen oder die Bildung von Instandhaltungsrücklagen. Zum anderen gehören die Betriebskosten der Wohnanlage dazu. Diese beinhalten die Verwaltergebühren, die Kontenführungsgebühren und sonstige Kosten der WEG.
SIEHE AUCH SCHAUBILD 1

6.7 Welche Ausgaben fallen für die Verwaltung des Mietpools und des Sondereigentums an?

Zum einen trägt der Mietpool die vertraglich vereinbarte Vergütung des Mietpoolmanagers und die sonstigen Kosten für den Betrieb des Mietpools (z. B. Kontoführungsgebühren) und zum anderen sämtliche Investitionen für den Erhalt des Sondereigentums, also Anschaffungen, laufende Instandsetzungen und Instandhaltungsrücklagen für das Sondereigentum.
SIEHE AUCH SCHAUBILD 1

6.8 Wie hoch sind die Kosten für den Betrieb der Wohnanlage?

Die Kosten für den Betrieb der Wohnanlage setzen sich vor allem aus der Vergütung des WEG-Verwalters und der Vergütung für den Betrieb des Mietpools zusammen.
SIEHE AUCH SCHAUBILD 1

6.9 Welche Rücklagen werden insgesamt gebildet?

Es werden Rücklagen für das Gemeinschaftseigentum und für das Sondereigentum gebildet, wobei ein Mindestbetrag in der Teilungserklärung und dem Mietpool-GbR-Vertrag bereits festgelegt ist. Diese Beträge können nach Bedarf und nach Beschluss der Eigentümer bzw. der Gesellschafter des Mietpools angepasst werden. Nachfolgende Tabelle verdeutlicht die Rücklagenbildung für das Gemeinschafts- und Sondereigentum.
SIEHE AUCH SCHAUBILD 2

6.10 Wie erfolgt die Ausschüttung an die Gesellschafter?

Sämtliche verteilungsfähigen Einnahmen werden monatlich abgerechnet. Um möglichst gleichmäßige Auszahlungen und Entnahmen zu erreichen, ist der geschäftsführende Gesellschafter berechtigt, nach den Grundsätzen ordnungsgemäßer kaufmännischer Geschäftsführung einen Einbehalt vorzunehmen. Die Vorabausschüttungen sind jeweils bis spätestens zum 20. eines Monats an den Gesellschafter auszuzahlen. Die Abrechnungsspitze ist in dem auf die Feststellung des Jahresergebnisses folgenden Monat auszugleichen.
SIEHE AUCH SCHAUBILD 1

6.11 Was ist der Sicherheitseinbehalt und wozu dient er?

Der Sicherheitseinbehalt dient dazu, eventuell auftretende Schwankungen in der Ertrags- und Kostenstruktur auszugleichen. Er wird nach Beschluss in Höhe von z. B. 10 % des Reinertrags gebildet. So kann zum einen besser gewährleistet werden, dass gleichmäßig hohe monatliche Auszahlungen an die Gesellschafter ausgeschüttet werden können. Zum anderen können eventuell notwendige Ausgaben (z. B. Streusalz am Jahresanfang kaufen) trotz regelmäßiger Ausschüttungen durchgeführt werden. Die Abrechnungsspitze wird als 13. Ausschüttung am Ende des Geschäftsjahres auf das Konto der Gesellschafter ausgeglichen.
SIEHE AUCH SCHAUBILD 1

7. Sonstiges

7.1 Wie funktioniert die Komplettbetreuung für Vermieter?

Der Betreiber übernimmt die Verwaltung des Gemeinschafts- und des Sondereigentums. Dazu gehören das Vermietungsmanagement, die kaufmännische Verwaltung des Sonder- und Gemeinschaftseigentums, die Instandhaltung und Instandsetzung des Sonder- und Gemeinschaftseigentums, Wohnservice-, Qualitätsmanagementsowie Markenserviceleistungen und vieles mehr. Der Betreiber ist damit bestrebt, dem Eigentümer weitestgehend alle seine (delegierbaren) Aufgaben abzunehmen, sodass dieser von seinen üblicherweise anfallenden Aufgaben weitestgehend entlastet wird.

7.2 Wie erfolgt die Bewirtschaftung vor Ort?

Die Bewirtschaftung vor Ort ist für die Qualität des Betriebs und den nachhaltig guten Erhalt der Wohnanlage sehr wichtig. In diesem Konzept erfolgt die Betreuung des Objekts vor Ort vor allem über einen Hausmeister. Dieser wird vom Betreiber im Vorfeld der Inbetriebnahme bereits in das Projekt eingebunden, sodass er zu den Besonderheiten des Hauses und zu den Qualitätsanforderungen des Betreibers ausreichend geschult werden kann. Bei der Planung der Wohnanlage wurden zur Erfüllung der Hausmeisterausgaben ausreichend Funktionsräume wie z. B. ein Hausmeisterbüro, eine Hausmeisterwerkstatt, Geräteräume etc. eingeplant. Die Reinigung der Wohnanlage wird vom Hausmeister verantwortet und regelmäßig von ihm oder seinen Mitarbeitern durchgeführt. Hierzu sind auf allen Stockwerken Wasserentnahmestellen und Abstellflächen für Reinigungs- und Putzmittel vorgesehen. Zudem wird der bauliche Zustand des Hauses und die Zufriedenheit der Nutzer in regelmäßigen Begehungen durch die Mitarbeiter des Betreibers und über onlinebasierte Nutzerbefragungen festgehalten.

7.3 Können Sonderwünsche geäussert werden?

Das Betriebs- und Markenkonzept sieht für alle Apartments eine einheitliche hohe Ausstattungsqualität vor. Hierfür wurde vom Bauträger und vom Betreiber eine den Anforderungen entsprechende Ausbau- und Ausstattungsqualität vorgegeben. Aus diesem Grund können bei diesem Konzept ausnahmsweise keine Sonderwünsche geäußert werden.

7.4 Wer darf die Apartments bewohnen?

Das Gebäude ist für Lehrkräfte, Schüler, Studenten, Auszubildende, Angestellte, Montagearbeiter, Berufspendler und dergleichen errichtet. Ein auf Dauer ausgerichtetes Wohnen ist nicht gestattet.